Mittags:
Schlendere durch die Kölner Fußgängerzone mit Kohldampf. Bin hoch motiviert die Challenge zumindest essenstechnisch durchzuhalten. Wie ich lerne, ist, dass es de facto fast unmöglich ist, unterwegs was challenger-taugliches auf die Hand zu kaufen. Sogar die "Ofenkartoffel to go", die ich kurz in Erwägung ziehe, ist dank Sourcreme und oder Käse nicht challengertauglich. Die Falafeln, die beim Dönerladen liegen, sehen arschtrocken aus... Das Ende vom Lied ist, dass ich mit einem nicht weniger trockenen Vollkornbrötchen in der Hand meinen Shopping-Trip fortsetze. Mein Highlight kommt später im Reformhaus als ich Mandelmilch im 0,3 liter Tetrapack finde! :)
Abends: Es gibt die Reste von meiner mitgebrachten TofuBolognese mit Zucchini-Nudeln
Nachts: Kompletter Totalausfall um 5 Uhr morgens nach einer völlig durchgesoffenen Nacht im Dönerladen. Ich lalle dem Dönermann im Befehlston an "Viel Fleisch - viel Knoblauch". Ich sitze dann wie ein Schlafwandler im Laden, mampfe mein Pita (mit viel Fleisch und Knoblauch) und pöbele vor mich hin "Wo ist meine Ananas?" und meinen Kumpel Kaya bezeichne ich als Zucchini (wie ich am nächsten Tag erfahre)... Wer hat bloß Bier in mein Wasserglas gekippt? :)
Samstag Mittag (Tag 27): Erstaunlicher Weise geht es mir super, keinen Kopf, keinen Kater. Ein Wunder nach der Nacht :-D Karo, meine Freundin, leidet dafür umso mehr, naja, zumindest ihr Kopf brummt. Wir "frühstücken" um 12.00 Uhr Haferflocken mit Banane, Apfel und Sojamilch. Ich bin wieder drin :)
Samstag Nachmittag: Wir gehen tatsächlich ins Fitnessstudio - bin mehr als begeistert von uns beiden. Ne Stunde Ausdauertraining aufm Skater und Laufband plus Beine und Bauch. Als ich beim gehen nach einer Banane frage, werde ich angeschaut wie ein Schaf wenns donnert... Hallo?
Samstag Abend - Sonntag Abend: Naja, ich würde sagen, 60% esse und trinke ich challengertauglich, aber spätestens auf der Zugheimfahrt hab ich so einen Riesenkohldampf, dass ich am Subway- Sandwich nicht mehr vorbei komme.
Resume des Wochendendes: Eine super Zeit (wie immer) und ich hab mich die meiste Zeit sehr bemüht weiterhin zumindest vegan zu leben. Ich bin eben eine Partysau und habe das Feiern ohne Bierchen und Sektchen bisher noch nicht für mich entdeckt. Und WENN ich schon mal in Köln bin, will ich mich nicht verbiegen... ;)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen